Feb 2, 2008 - 8. - 14. Woche

Ich bin eine große Hilfe

Als artiger Hund, Freund und Helfer des Menschen, nehme ich es mit dem Helfen natürlich sehr genau. Frauchens Schlüssel trage ich bei jedem Spaziergang von der letzten Kurve im Wohngebiet bis zur Haustür. Post bringe ich vom Briefkasten bis zum Empfänger und ganz klar ist es mein Job das dreckige Geschirr in der Spülmaschine vorzureinigen.

 

 Geschirr reinigen
 

 Klopapier wegräumen
 
   
 Post bringen
 
 Schlüssel mitnehmen
 
Die hauseigene Ratte 1x täglich töten
 
 
Puh, war das anstrengend. Die Belohnung habe ich mir verdient.
Jan 27, 2008 - 8. - 14. Woche

Wiegen

Der wöchentliche Wiegetermin steht auf dem Programm. Da ich noch ein „Winzigmann“ bin steckt mein Frauchen Sabine mich immer einfach in die Krups Rührschüssel und ab geht es auf die Küchenwaage. Heute wiege ich schon stolze 1757 Gramm. Das sind fast 500 gr. mehr wie als ich eingezogen bin.

Hoffentlich wollen die mich nicht doch irgendwann verspeisen. So süß wie ich bin 🙂 .
Jan 25, 2008 - 8. - 14. Woche

Schlechtwetterbelustigung – Oh, ist der süß!

Ich kann es nicht mehr hören. „Oh, ist der süß!“ – „Der ist ja niedlich.“ – „Was ist das denn für ein Hübscher.“ – „Wo gibt es so tolle Hunde?“ Ich kann keinen 50 Meter mit meinen Leuten spazieren gehen ohne dass wir anhalten müssen und ich mich begrabbeln lassen muss. Was ich am Anfang noch mit stolzgeschwellter Brust über mich ergehen lassen habe – schließlich liebe ich Menschen und Kinder ganz besonders – fängt langsam doch an zu nerven. Ich komme gar nicht mehr voran um die Gegend und die Geschäfte zu erkunden, immer heißt es „Stopp“ und ich muss eine Pause in meinem Tun einlegen. Vielleicht sollten Sabine und Klaus einfach Visitenkarten meiner Züchterin verteilen damit wir schneller weiter kommen. Aufgrund des schlechten Wetters bin ich im Moment meist in Baumärkten, Kaufhäusern, Zoofachgeschäften oder an Münsters überdachtem Prinzipalmarkt unterwegs. Die Kassiererinnen an der Kasse und die Verkäufer in den Geschäften kennen mich schon und freuen sich jedes Mal mich wieder zu sehen. Dann bekomme ich ein Lecker oder ein Spielzeug geschenkt – tolle Menschen. Das macht richtig Spaß und ich kenne alle Läden und ihre Sortimente und weiß genau wo es interessantes für mich gibt.

Zu Hause haben meine Leute im Wohnzimmer inzwischen einen kleinen Welpenspielplatz zusammen gesammelt. Tunnel, ein kleiner Steg, Wackelbretter, Kartons zum Durchlaufen und Reinklettern und vieles mehr. Schließlich bin ich ein Terrier und möchte abwechslungsreich beschäftigt werden – nur durch die Gegend laufen wäre ja langweilig und würde mich nicht genug fördern und fordern.

Im Wohnzimmer ist immer was los – da kommt sogar der Weihnachtsmann zu Besuch.
Jan 22, 2008 - 8. - 14. Woche

Endlich scheint einmal die Sonne

Heute scheint das erste Mal die Sonne. Wir nutzen die Gelegenheit direkt um mit Chilli zu unserem Hundeplatz in Coesfeld zu fahren. Jetzt können wir ihm mal zeigen, dass es draussen sein auch richtig Spaß machen kann. Chilli trägt übrigens ein Kaninchengeschirr auf den Bilder. Für so einen kleinen "Winzigmann" stellt die Hundeindustrie keine passenden Halsbänder oder Geschirre her. Das dürfte doch eine Marktlücke sein?

Schönes Wetter, werd wach Jenny!
 
Juhu, wir nehmen Käse mit.
 
Am Hundplatz gibt es jedesmal Käse fürs wiederkommen.
 
 Kann ich das nicht toll?
 
Kleiner Kampf zum Spaß……. ….Sieger bin natürlich ich!
Jan 21, 2008 - 8. - 14. Woche

Namensänderung – aus Churchill wird Chilli

Bereits in den ersten zwei Tagen zeigt sich, dass unser kleiner Parson nicht viel von unserer Namensauswahl hielt. Noch so ein verlockendes Churchill mochte erklingen, er ignorierte diese Rufe. Riefen wir ihn jedoch „Winzigmann“ folgte er uns sofort. Wir stellten fest, dass der Hund auf jeden Namen reagierte in dem zwei „i“ durchklangen.  Also verkürzten wir Churchill auf „Chilli“ und seitdem hört der Kleine freudig auf seinen Namen.

Jan 20, 2008 - 8. - 14. Woche

Das Indoor-Klo

Was sollen wir bloß tun? Dieses elendige Mistwetter führt dazu, dass Chilli seine von der  Züchterin schon so gut vorgearbeitete Stubenreinheit langsam aber sicher verlernt. Die ersten Tage hat er fast immer seine Geschäfte auf der vor der Terassentür ausgelegten Zeitung verrichtet. Aber inzwischen macht er immer öfter einfach wahllos auf Teppich und Fliesen, wo er gerade steht und geht. Draussen regnet es fast immer noch ununterbrochen und Chilli findet den nassen Rasen einfach nur schrecklich. Er fängt schon an sich im Haus zu verstecken, wenn er merkt, dass jemand von uns ihn zum Pipi machen nach draussen bringen will. Schleunigst muss eine Lösung her, bevor sich dieses Verhalten verfestigt. Unsere einzige unorthodoxe Idee ist das nur als Abstellraum genutzte Blockdielen-Gartenhaus umzufunktionieren. Im Gartenhaus sollte Rasen auf einer dicken Folie verlegt werden und Licht installiert werden. Die Verkabelung und Installation eines 250 Watt-Strahlers hat Klaus direkt am nächsten Tag erledigt. Aber woher bitte schön sollen wir im Januar Rollrasen bekommen? Zwei Tage endlosen Telefonierens folgten. Bis wir endlich einen Gartenbauer gefunden hatten, der eigentlich nur für eigene Reparaturzwecke immer eine kleine Menge Rollrasen im Gewächshaus parat hat. Mit Engelszungen konnten wir ihn überzeugen, dass er uns davon ganz dringend 8 Quadratmeter überlassen muss. Immerhin blieb der Preis fair. Wir haben das gleiche bezahlt wie Rollrasen in der Saison auch kostet. Das trockene, zugfreie und beleuchtete Indoor-Klo ist fertig.

Jan 20, 2008 - 8. - 14. Woche

Wo bin ich hier bloss gelandet?

Ich habe mich schlau gemacht. Ich bin im Westmünsterland – man nennt es auch die Regenrinne Europas. Schaut mal auf ein Regenradarbild im Internet. Dort im Nordwesten neben den Niederländern müßt ihr hinsehen – da regnet es immer. Zumindest in dieser Woche seit ich hier lebe. Und dabei ist es auch noch fürchterlich kalt und stürmisch. Nach draussen mag ich gar nicht mehr gehen. Im Wohnzimmer ist es so schön. Viel Platz zum Spielen, trocken und mollig warm. Nur dauernd schleppt mich Sabine oder Klaus nach draussen in die klatschnasse Wiese gegenüber. Da stehe ich dann und friere fürchterlich. Bis zu den Knöcheln stehe ich im Wasser und von oben regnet es. Und dann dauernd dieses Gefasel "Fein, Pipi machen. Nun mach doch eben Pipi. Alle Welpen müssen nach dem Aufstehen pisseln." Ja, ja, aber nicht wenn sich vor Kälte alles zusammenkrampft. Dann geht das nicht! Aber drinnen, da fühle ich mich wohl. Hier mal einige Fotos aus der letzten Woche:

In der Küche gibt es Käse
 
Mein Welpenauslauf im Wohnzimmer 
 
Spielen mit Jenny ist toll
 
Da verstecken wir Kabel vor mir
 
Knut? Jetzt komm ich, der neue Star!
 
Nickerchen danach
 
Schmusen mit Jenny
 
Jan 13, 2008 - Umzug

Umzug

Es ist endlich Sonntag. Wir haben die Tage rückwärts gezählt, so sehr freuen wir uns darauf unseren kleinen Hund abholen zu können. Nach dem unerwarteten Tod unseres American-Staffordshire-Terriers „Gustav“ Anfang Dezember war es so leer und traurig im Haus geworden. Sicherlich wird es eine große Umstellung für uns. Nach 12 Jahren wieder einen Welpen im Haus und dann so einen Winzling. Da müssen wir uns alle umstellen, dass bloß keiner versehentlich auf den kleinen Wusel tritt. Hoffentlich ist er in den letzen zwei Wochen noch gut gewachsen. Für die Fahrt haben wir Vari-Kennel Flugbox gekauft und mit Decken und einem weichen, kleinen Welpenkörbchen ausgepolstert. Damit „Churchill“ nicht so weit von uns entfernt sein würde haben wir die Flugbox auf der Rücksitzbank gesichert. Huups, da holt mich meine Züchterin doch einfach so aus dem Welpenauslauf, wo ich gerade mit meinen Geschwistern rumtobe. Ich bin voller Sägespäne vom Boden und noch gar nicht fertig „mit spielen“. Einfach so werde ich in den großen Flur getragen und auf die kalten Fliesen gesetzt. Und am anderen Ende knien meine neuen Menschen. Ja gut und schön, aber da habe ich jetzt gerade keine Zeit für – ich will zurück weiter spielen! Aber rums bin ich eingefangen und sitze auf dem Gipsarm meines neuen Chef Klaus. Na gut, wenn es denn sein muss………Irgendwie kommt mir die Zeit endlos vor. Die trinken Kaffee, schieben Zettel, Impf- und Wurmkurpässe über den Tisch und meine Ablösesumme wird bezahlt. Ja, Ablösesumme, ich werde schließlich mal ein Spitzensportler – ganz sicher! Dann versucht Frauchen mir ein Welpenhalsband anzulegen. Hey, das ist viel zu groß, da könnt ihr einen Bauchgurt für mich draus basteln. Christiane Lindenberg drückt mich noch einmal so seltsam und gibt mir meinen Schmuseteddy. Dann geht es nach draussen. Da soll ich noch mal Pipi im Gras machen bevor wir losfahren. Sind die verrückt? Ich pissel doch nicht in Gras. Das kenne ich, das ist nass und eklig und matschig und macht gar keinen Sapß. Die letzten 4 Wochen war nur Mistwetter. Dauerregen, Schnee, Kälte und wieder Dauerregen. Ich bin ein Winterwelpe; war doch nur 2 x draussen und da soll ich jetzt auf dieses blöde, kalte und nasse Grün pisseln, nee, bestimmt nicht. Und meine Geschwister und die anderen vielen Hunde sind auch gar nicht dabei. Ich bin unglücklich. Aber meine Leute haben das gemerkt und so  kuschele ich doch schnell wieder gemütlich auf dem Gipsarm von Klaus. Mal ganz lieb bleiben, dann brauche ich bestimmt nicht in diese blöde Box, die ich da im Auto gesehen habe und siehe da: Ich sitze vorne auf dem Schoss und die Box bleibt leer. Vor lauter Stress und Aufregung schlafe ich bereits an der ersten Kreuzung ein. Dabei wollte ich mir doch den Weg merken, damit ich zur Not wieder zu meinem alten zu Hause finde. Ich werde erst wieder wach, als wir im Dunkeln vor einem fremden Haus stehen. Es regnet schon wieder in Strömen. Wir steigen aus und gehen ins Haus. Ah, hier ist hell und schön warm. Was machen die denn jetzt. Klaus trägt mich nach draussen und setzt mich im Regen auf dieses blöde, nasse Grün und faselt was von „Pipi machen“. Habe ich doch schon vor der Abfahrt erklärt, dass tu ich nicht. Wieder drin mache ich meine erste Pfütze auf dem warmen, weichen Nepalteppich 🙂 und dann gehe ich schlafen mit meinem Teddy im neuen Körbchen auf der Couch.

Jan 6, 2008 - Mein erstes zu Hause

Mein Name wird gesucht

Große familieninterne Diskussionen gab es noch um Rednock Big Crumb`s Rufnamen. Eigentlich sollte er Krümel heissen, daher auch Crumb. Krümel wurde aber nach reiflicher Überlegung und mangelnder Verniedlichungsformen abgelehnt. Also begaben wir uns auf die Suche nach einem neuen Namen. Brutus war im Gespräch, ein toller Name, aber leider bedeutet er „der Schwachsinnige“ und nebenbei war Brutus einer der größten Verräter der Geschichte. Nero, Henry, Neo…….alle angedacht und abgelehnt. Ein seltener Hundename sollte es doch sein, eine berühmter Personname ohne Makel. Winnetou? – Nee, der war vermutlich schwul……Dann die rettende Idee: Churchill, der Kriegspremier!

Dez 30, 2007 - Mein erstes zu Hause

Der erste Besuch

kruemel1kruemel1Da standen sie an der Tür zum Wohnzimmer in der Alten Mühle in Dörverden– eine Truppe winziger Parson Russell Terrier, gerade 6 Wochen alt. Die kleinen Ruten wedelten vor Freude und die Augen strahlten uns an. Für uns, die nie Hunde gezüchtet haben, ein überwältigender Anblick. Irgendwo dazwischen war „es“, das Hundi, was uns die nächsten Jahre durch Hoch und Tief begleiten sollte. Tausend Gedanken gingen uns durch den Kopf. Wie sollten wir bei diesem gleichmäßigen Wurf einen neuen Begleiter/in auswählen? Würden wir überhaupt für gut genug gefunden einem kleinen Rednock ein neues zu Hause zu geben? Die sechs, 4 Mädchen und 2 Jungs, zeigten sich gleichmäßig freundlich, offen, neugierig und hübsch waren sie sowieso alle.

doerverden2So blieb nur die spontane Entscheidung aus dem Bauch heraus. Frauchen setzte sich durch, es sollte ein Rüde werden – und meinem neuen Chef habe ich am besten gefallen. Dabei war ich neben einer meiner Schwester der kleinste und zarteste Welpe im Wurf. Aber halt ein ganz aufgeweckter und verspielter an diesem Sonntag. Mein größerer Bruder war wohl müde und döste die meiste Zeit während des Besuches rum – aber ich wusste, dass sind meine Leute, die da heute gekommen waren und zeigte mich von der meiner besten Seite. Und nachdem meine Züchterin Christiane Lindenberg-Beste ihr OK gegeben hatte war es klar:   In 2 Wochen würde ich – Rednock Big Crumb – ins Westmünsterland umziehen.

Da kämpfe ich mit meinem Teddy

Und das ist meine entzückende Schwester Rednock Believe in Me

 

 

 

 

 

 

 

Nach soviel Spielen erstmal ein Nickerchen – ganz rechts das bin ich.                                

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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